Teotihuacán

Zur Blütezeit im 5. und 6. Jahrhundert war Teotihuacán die wichtigste Metropole Mesoamerikas und eine der größten Städte der Welt. Als im 14. Jahrhundert n.Chr. die Azteken die Stadt verlassen vorfinden, kommen sie zu der Überzeugung, dass Götter und Riesen sie erbaut haben müssen und nannten sie „den Ort, an dem die Menschen zu Göttern werden“. Es ist nicht restlos geklärt, welches Volk die Anlagen von Teotihuacan errichtet hat und was zum Niedergang der Kultur führte. Die Stadt wurde von 250 v. Chr. an ca. 1000 Jahre lang bewohnt und war religiöses Zentrum und Handelsplatz zugleich. Die Anlage wurde 1987 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt und zählt zu den wichtigsten Touristenattraktionen Mexikos.

Yerevan

Die armenische Hauptstadt am Fuße des Ararats gehört zu den ältesten Städten der Welt. Erste Besiedlungen fanden ab dem 4. Jahrtausend v. Chr. statt. 1972 wurde mit dem Bau einer Untergrundbahn begonnen, die 1981 eröffnet wurde. Bedingt durch das schwere Erdbeben von 1988 musste der weitere Bau eingestellt werden.

Liège

Die belgische Provinz Liège grenzt an die Länder Deutschland, Luxemburg und die Niederlande. Wirtschaftlich liegt die Region etwas unter dem Landesdurchschnitt.

Venetien

Venetien ist eine Region in Nordostitalien und war ein bedeutender Schauplatz des Ersten Weltkrieges. Infolge des italienischen Wirtschaftswunders entwickelte sich Venetien in den 1960er und 1970er Jahren von einer armen und kleinbäuerlich geprägten Region zu einer der industrialisiertesten und wirtschaftlich fortgeschrittensten Italiens.

Forte Ceraino

Ehemalige österreichisch-ungarische Festung in der Provinz Verona. Teil der Sperrgruppe Forte San Marco zur Sicherung der Grenze. Die Anlage wurde aus Veroneser Marmor an die Felswand gebaut, der Zugang erfolgte über eine Zugbrücke. Die Bewaffnung bestand aus Kanonen und Geschützen. Nach dem Krieg von 1866 ging der Besitz an das Königreich Italien und wurde – bedingt durch die Neuausrichtung der Grenzen – umgebaut.

Zeeland

Mit über 8.000 Bunker, Kasematten, Geschützstellungen und Wehrgänge sollte der 2.685 Kilometer lange Atlantikwall die von der deutschen Wehrmacht im 2. Weltkrieg besetzten Gebiete gegen die Invasion der Alliierten schützen. Wegen der Nähe zum Ärmelkanal und der Bedeutung der Scheldemündung als maritimes Einfallstor war auch die Küste Belgiens und Zeeland als Teil des Atlantikwalls entsprechend mit Bunkern, Geschützstellungen und Beobachtungsposten befestigt.

Odessa

Odessa ist mit über einer Million Einwohnern die bedeutendste Hafenstadt der Ukraine am Schwarzen Meer. Die Stadt wurde 1794 auf Anweisung von Katharina der Großen gegründet. 1803 übernahm Herzog Armand du Plessis die Leitung der Stadt. Ihm verdankt die Stadt nicht nur Infrastruktur, sondern auch die Katakomben.

Charleroi

Charleroi liegt zu beiden Seiten der Sambre und befindet sich etwa 50 km südlich von Brüssel und wurde von einer niederländischen Tageszeitung zur „hässlichsten Stadt der Welt“ gekürt. Charleroi liegt in einem großen kohlehaltigen Becken. Zwar wird heute keine Kohle mehr gefördert, doch finden sich noch zahlreiche Bergehalden im Umkreis der Stadt.